Schreib-Tip Nr. 1: Rechtschreibung – achte darauf

6. Januar 2010
Geschrieben von: frankie




Ich werde immer mal wieder nach Tipps für besseres Schreiben (was auch immer das ist) gefragt und gestern Abend hat mich ein Freund auf den ersten Tipp gebracht: das Thema Rechtschreibung. Ich habe da hier und hier schon einmal etwas zu geschrieben.

Rechtschreibung zeigt alles über Dich!

Ich spreche bei diesem Thema nicht von Flüchtigkeitsfehlern in überschaubarem Masse. Eben, ich spreche auch nicht von Schreibeigenheiten wie Masse, obwohl es Maße im Schriftdeutschen heisst (heißt). Ich bin Schweiz-Fan und deshalb habe ich das “ß” weitestgehend für mich entsorgt.

Als Suchmaschinen-Optimierer schreibe ich manche Begriffe ohnehin anders als erlaubt, damit das “Maschinchen” das in meinem Sinne verdauen kann.
Psychologen könnten daraus jetzt sicherlich ein Profil erstellen, was ich für einer bin: hält sich nicht an Regeln etc.

Wenn Du als Unternehmer, Berater oder anderer “auf Gscheit-Macher” etwas Schriftliches im Internet veröffentlichst, dann achte auf Deine Rechtschreibung. Denn wenn Deine Texte vor Fehlern strotzen, dann brauchst Du Deine Dienste gar nicht erst anbieten. Deine möglichen Kunden lesen nicht nur Deine Texte nicht, sie sind auch völlig abgeschreckt, denn Deine Rechtschreibung lässt vermuten, was Du sonst für einer oder eine bist.

Vor allen Dingen vermuten viele Menschen, dass man sich als Rechtschreib-Chaot etwa so viel Mühe mit seinem Kunden wie mit den eigenen Texten gibt. Das ist für einen Berater, Coach, Unternehmer jetzt nicht gerade supergünstig.

Schau mal, so einfach ist das

Du rufst diese Adresse auf: orangoo.com. Nun kopierst Du Deinen Text (wenn er fertig ist, in die Zwischenablage) und fügst ihn bei orangoo wieder ein, stellst die Sprache auf Deutsch und lässt den Text korrigieren. Dann übernimmst Du den korrigierten Text wieder zurück und hast schon einmal die Fehlerquote erheblich gesenkt.

Noch ein Tipp

Druck Dir den Text aus, den Du veröffentlichen willst. Dann liest Du ganz langsam einen Absatz und legst den Zettel weg und machst etwas anderes. Frühestens nach 10 Minuten darfst Du den Zettel wieder zur Hand nehmen und wieder einen Absatz lesen.

Das ganze bewirkt, dass Du Dich aus dem Korrekturlesen-Müssen-Stress herausholst und Dir so mehr Dinge an Deinem Text auffallen.

Okay?

Wenn Du vom “Schreib-Veröffentlichen” lebst, dann empfehle ich Dir ohnehin, Deine persönliche Zauberkommunikation zu entdecken und zu erlernen.

So, dann wünsche ich Dir schöne Schreiberfahrungen!

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