Frankreich erwägt Google-Steuer

8. Januar 2010
Geschrieben von: frankie




Uuups – was ist denn mit den Franzosen los? War bei denen irgendwas etwas im Essen (wie Gott in Frankreich)?

Lese gerade bei heise.de, dass Staatspräsident Sarkozy möglicherweise die Suchmaschine Google besteuern will. Die Idee besteht darin, die Internet-Werbeeinnahmen von Google und anderen, mit Sitz in Europa, zu besteuern.

Und die Internet-Provider sollen auch gleich noch “in neuer Form” besteuert werden.

Lieber Gott: ich vergebe mir dafür, dass ich schon einmal in Frankreich leben wollte!

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Wer sich mit Steuern auskennt, weiss, dass es nur einen gibt, an dem Steuern letztlich hängen bleiben: dem Verbraucher.

So, das war mal wieder eine nette Geschichte aus dem Bereich Politiker und Internet!

:-)

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4 Responses to Frankreich erwägt Google-Steuer

  1. Roger Kafmann on 8. Januar 2010 at 20:11

    Hi Frank,
    da hat sich seit es überhaupt Steuern gibt nicht viel verändert :-)
    Ich würde den Herren empfehlen, den Zins wieder abzuschaffen und alles was Ende Jahr übrig bleibt, müsste hoch versteuert werden, damit das Geld wieder so richtig fliessen kann :-)

    Liebe Grüsse

    Roger

  2. frankie on 10. Januar 2010 at 13:53

    Ja Roger, da bin ich mit Dir einverstanden :-)

    Meinst Du, wir kriegen dafür eine Mehrheit? ;-)

    Liebe Grüsse

    Frank

  3. Bernd on 10. Januar 2010 at 14:25

    Also ich bin nicht ganz sicher ob ich das Grundprinzip verstanden habe. Eine Firme, die Ihren Sitz im Ausland hat – aber Leistungen im Inland (hier Frankreich) anbietet soll diese Leistungen auch in Inland versteuern?
    Ist ja vom Grundgedanken ganz schön – würde aber das Wirtschaftsgefüge drastisch ändern. Was ist mit Online-Banken die Ihren Hauptsitz im Ausland haben?
    Was ist mit allen Produkten die irgendwo im Ausland hergestellt werden – also praktisch Alle? Alles was in weiterer Folge da wieder an Geld ins Ausland fließt, müsste also nochmals im Inland zusätzlich versteuert werden. Da kann man ja gleich an den Grenzen (und virtuellen Grenzen) wieder Zollhäuschen einführen und jeden “Zehnten” einbehalten und an die Staatskasse abliefern.
    Sicher keine schlechte Idee die den gebeutelten Staatsfinanzen hilft – aber so was hatten wir ja schon und ich dachte, dass auch der Sinn der EU war genau so etwas loszuwerden.

  4. frankie on 10. Januar 2010 at 16:04

    Hi Bernd,

    ich habe das so verstanden: Google versteuert seine Einnahmen in Irland, dort halt, wo das Unternehmen seinen Sitz hat.
    In der Diskussion ist nun eben eine “weitere” Steuer – die in der dargestellten Diskussion gegen das Doppelbesteuerungsabkommen verstoßen könnte.

    Aber wie Du sagst: es geht möglicherweise um eine “innovative Idee” zum Thema gebeutelte Staatsfinanzen ;-)

    Greetings

    Frank

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