Dieser Artikel ist 3 Euro wert!

23. November 2009
Geschrieben von: frankie




Für einige meiner Kunden bin ich “unsichtbarer” Schreiberling, verfasse also für sie Texte für die Homepage oder schreibe in ihrem Namen Blogartikel.

Wie ich hier geschrieben habe, erhalte ich immer mal wieder Anfragen, wie man denn, auch ohne solche “Beziehungen”, zu so einem Schreibjob kommt. Also habe ich mich mal umgeschaut und einige Entdeckungen gemacht. Diese möchte ich mit Euch teilen.

Wie es begann

Ich glaube, ich war auf blogprojekt.de von Peer zu Besuch und entdeckte da die Werbefläche zu bloggerjobs.de. Schnell mal drauf geklickt und schon war ich tatsächlich in einer astreinen kleinen Jobbörse für Blogger. Sehr schön gemacht und sogar etwas los.
So positiv gestimmt klickte ich auf die nächste Werbefläche, die von texterjobboerse.de.

Hier scheint es etwas ruhiger zuzugehen, aber auch diese Plattform gefällt mir vom Grundsatz her gut.
Auf beiden Plattformen gibt es “Schreiber-Jobs”.

Texten wird schlecht bezahlt?

Ich habe mir also einige Angebote näher angeschaut. Wow – die Vergütung ist ja echt schlecht. Da werden für Artikel zwischen 250 – 300 Wörter (so wie dieser Artikel hier) 2 – 4 Euro angeboten.
Wenn man für so einen Artikel hier 15 Minuten rechnet, dann sind das 8 – 16 Euro die Stunde fürs Schreiben.

Bin schon erstaunt, was dem Texten für ein Wert beigemessen wird.
Ich werde mir das mit den Texter- und Bloggerjobs noch etwas genauer anschauen, denn generell finde ich das eine gute Sache.

Aber der Preis ist ärmlich!
Wer mit auch nur etwas Erfolgsbewusstsein schreibt für einen solchen Preis?

Egal, das waren jetzt etwas mehr als 250 Wörter hier – also sagen wir mal 3 Euro Erstellungswert!

Üppig :-)



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Dieses Blog wird nicht mehr weitergeführt!

Wir bloggen jetzt im INCONET-Tagebuch!

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5 Responses to Dieser Artikel ist 3 Euro wert!

  1. HERBERT on 23. November 2009 at 19:24

    Ich finde es besonders schade, dass jemand einen eigen Blog hat und dazu noch einen Fremdschreiber benötigt. Ich denke es sollte in jedem Fall authentisch sein. Dann verzichte ich besser auf einen eigenen Blog.
    Wundert man sich dann zudem, warum die Kommunikation nicht beim Gegenüber (Zielgruppe) ankommt?

  2. frankie on 23. November 2009 at 19:54

    Jo Herbert, wenn Du wüsstest!

    In punkto Kommunikation kriege ich gerade ein völlig neues Weltbild.
    Wenn ich in den diversen Jobbörsen schaue, dann twittern oder bloggen da möglicherweise mehr fremd, als man das glauben mag.

    Habe zum Thema Kommunikation einen sehr schönen Blogbeitrag heute gesehen, suche ich mal raus und schreibe das morgen.
    Da geht es genau darum: selbst zu kommunizieren, was die eigenen Stärken sind.

    Mach et jut :-)

  3. Manfred Albert on 24. November 2009 at 08:48

    Hallo Herbert,
    ich finde es ehrlich gesagt, ziemlichen Hochmut, sich so über Menschen zu äussern, die nicht in der Lage sind einen guten Beitrag zu schreiben. Unabhängig warum das so ist. Der eine kann es einfach nicht, ein anderer hat keine Zeit. Was auch immer. Seit froh, dass es auch solche Menschen gibt. Somit habt ihr, die ja toll schreiben können, doch wieder einen Markt, den es abzudecken gibt. Ich würde einen solchen Service gerne annehmen, da ich weder Zeit noch Muße habe zu schreiben.
    Grüße, Manfred

  4. frankie on 24. November 2009 at 12:27

    Hi Manfred,

    ich glaube ja, dass jeder Mensch gut kommunizieren kann, die Frage ist nur zu welchem Thema. Ich erlebe das immer wieder in meinem Seminar Zauberkommunikation.
    Gerade bei Klein-Unternehmern stellt sich häufig heraus, dass sie halt nicht das beruflich machen, was ihnen wirklich Spass macht und dann ist das mit dem Kommunizieren halt nicht so dolle.

    Klar gibt es auch persönliche Umstände, die das Schreiben nicht so klappen lassen wollen. Dafür gibt es ja dann die Schreiberlinge :-)

    Apropos, wann kommt Dein Schreibauftrag an mich?

    ;-)

  5. Herbert on 24. November 2009 at 14:42

    Was hat das mit Hochmut zu tun?
    Bitte vielleicht einfach nochmals lesen.
    Zum Thema Zeit. Für Deinen Beitrag hattest Du doch auch Zeit, oder? Du hast somit schon Zeit, nur nicht fürs Schreiben, stimmts!? Und wer dafür keine Zeit hat, braucht auch keinen Blog.

    PS: Das wäre so als würde ich mir einen Hund kaufen und hätte “keine Zeit” besser vielleicht keine Lust zum Gassi gehen….

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