10 Tipps für besseres Schreiben und Texten
Ich schreibe ja bekanntlich für einige meiner Homepage-Kunden die Webinhalte oder “ghost-blogge” für sie. So viele Unternehmer scheinen mit dem Schreiben Schwierigkeiten zu haben oder schlicht und ergreifend darauf keine Lust zu verspüren.
Aber: mein Seminar Zauberkommunikation belegt Platz 2 der am meisten aufgerufenen INCONET-Seiten (INCONET ist meine Firma) – also unterstelle ich mal ein generelles Interesse am Thema Schreiben (oder Kommunikation) bei vielen Besuchern.
Nun wurde ich gefragt, ob ich nicht auch ein paar Tipps für Menschen hätte, die mit dem Schreiben Geld verdienen wollen. Das hat zwar primär nichts mit der Zielgruppe hier zu tun, aber was ich weiss, das gebe ich gerne weiter!
Nur verstehen werde ich das nicht, warum viele Menschen auf der einen Seite nicht schreiben wollen und dann doch die Kommunikationsseminare besuchen.
Also zunächst mal ein paar grundsätzliche Tipps zum Schreiben, aus meiner persönlichen Erfahrung heraus!
10 Tipps für besseres Schreiben und Texten
- Übernimm Dich nicht!
Wenn Du für andere Menschen (die nennen sich dann Deine Kunden) schreiben willst, dann nimm gerade zu Beginn Deiner Tätigkeit nicht zu viele Kunden. Ich habe in Spitzenzeiten in fast 15 Projekten gleichzeitig täglich geschrieben, das war auf die Dauer einfach zu viel. Da verliert sich schnell der Spass, dann folgt Ideenarmut und an “energielosen” Tagen tust Du mit Deinem Geschreibse dem Kunden auch keinen Gefallen.
Fang einfach mal mit wenigen Projekten an, Du kannst dennoch gut verdienen – auch als Anfänger. - Achte auf Rechtschreibung
Für mich ist es nicht so wichtig, wie gekonnt jemand schreibt, solange man spürt, dass die Person es gerne tut. Was aber ganz wichtig ist, dass Deine Rechtschreibung in Ordnung ist. In Zeiten von vielen Rechtschreibreformen kannst Du Dir ja schon viel an Schreibvarianten erlauben – aber Rechtsschreibung ist etwas anderes als Rechtschreibung.
Glaubwürdigkeit beim Schreiben erschreibt man sich durch Fehlerfreiheit. - Schreib auf Vorrat
An guten Tagen schreibe ich manchmal ein halbes Buch, will heissen, viele Beiträge. Da fliesst es einfach, ich kann kaum noch aufhören. Ich weiss auch, dass ich Tage habe, an denen ich nicht wirklich in Schreibform bin. Dann nehme ich einfach etwas von meinem Schreibvorrat. So kann ich meinen Kunden Kontinuität bieten – das mögen meine Kunden. - Schreib nicht zu viel
Wenn es Dir leicht fällt, viel zu schreiben, dann wirst Du vielleicht dazu neigen, viele Blogbeiträge oder lange Webseiten pro Tag zu verfassen. Denke einfach immer daran, dass auf der anderen Seiten die Leute sind, die Deine Texte dann lesen. 1 – 2 Blogbeiträge sind okay, bei überschaubarer Länge, sind es mehr als 5 und das bei nicht überschaubarer Länge, dann überforderst Du Deine Leser und sie “flüchten”.
Schon dieser Beitrag hier ist fast zu lang – Du darfst es dann besser machen als ich!
- Dein Schreibstil ist gefragt
So viele Schreib-Neulinge orientieren sich an anderen Schreiberlingen. Warum? Die Leute wollen Dich lesen (okay, das gilt nicht für Ghostwriter oder Ghostblogger). Entwickle Deinen eigenen Schreibstil und kümmere Dich nicht darum, wie es andere machen. Du kannst Dich von anderen inspirieren lassen, aber Du bist das Original – keine Kopie. Mach es auf Deine Weise! - Kritik bedeutet, der andere hat das Problem
Da draussen laufen jede Menge Kritiker herum. Vielleicht triffst Du mal auf sie. Dann achte insbesondere auf die wohlwollend klingende “konstruktive Kritik”. Jemand sagt Dir, was er von Deinen Texten hält – das ist eine Information über ihn und von ihm, das hat mit Dir erst einmal gar nichts zu tun. Als nimm die Information freundlich an, prüfe, ob sie etwas Verwertbares enthält und dann entsorge sie – ohne die Kritik persönlich zu nehmen.
Wenn Dich jemand kritisiert, dann hat immer er das “Problem” – nicht Du! - Übe, übe, übe!
Selbst wenn Du keinen einzigen Kunden hast, für den Du schreibst, übe schreiben und texten. Spiele mit Formulierungen, blogge, führe ein Tagebuch, bleibe einfach immer in der Schreibenergie. Schreibe an einem Ebook, an einem E-Mail-Kurs. Nimm andere Texte und kürze sie oder schreib sie um. Übe einfach! - Schreib wie Du sprichst!
Viele, die mit dem Schreiben beginnen oder sich verbessern wollen, meinen, es gäbe eine besondere Schrift-Schreibe, die seriös und elegant wirken soll! Oh nein – da gehen die Gehirne der Leser aber in den Trauermodus. Unser Gehirn ist für die alltägliche Kommunikation geschaffen – oder glaubst Du, jeder Deiner Gedanken ist geeignet, einen Literatur-Preis zu gewinnen.
“Schreib wie Du sprichst” will Dir sagen, bleib natürlich beim Schreiben, verkünstle Dich nicht. Sonst wirken Deine Texte ermüdend. - Nutze Bildersprache
Wenn Du schon etwas verbessern willst, dann schreibe “in Bildern”. Statt “Du hast Recht” bewirkt “voll ins Schwarze getroffen” ein Bild im Gehirn der Leser. Bildersprache ist eine Vorstufe zur Sprachhypnose und lässt Deine Texte besser ankommen. - Im Zweifel kurze Sätze
Kurze Sätze ermüden weniger als lange Sätze. Damit fördern sie die Textbegeisterung. Texte die müde machen, liest man nicht gern.
Uups, jetzt ist der Text aber lang geworden. Okay, dann höre ich hier auf und schreibe in einem Teil 2 dann weiter.
Happy texting
Hinweis für unsere Leser:
Dieses Blog wird nicht mehr weitergeführt!
Wir bloggen jetzt im INCONET-Tagebuch!
Wir freuen uns, Sie dort begrüssen zu dürfen!
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Hallo,
danke für die vielen nützlichen Tipps im punkto schreiben.
Ich selber bin ein Schreibmuffel und lasse meine Texte immer schreiben. Ich finde es auch nicht verkehrt, wenn man sich für seine Websitetexte Hilfe holt. Erfolg im Internet bedeutet für mich outsourcing der Sachen welche ich nicht kann. Schreiben gehört eindeutig dazu.
lg dani
Ja Dani,
da bin ich total mit Dir einverstanden – nicht alle sind so konsequent!
Das mit dem Erfolg im Internet ist sehr schön auf den Punkt gebracht!
Toll!
Liebe Grüsse
Frank
[...] Wie ich hier geschrieben habe, erhalte ich immer mal wieder Anfragen, wie man denn zu so einem Schreibjob kommt. Also habe ich mich mal umgeschaut und einige Entdeckungen gemacht. Diese möchte ich mit Euch teilen. [...]
[...] Abend hat mich ein Freund auf den ersten Tipp gebracht: das Thema Rechtschreibung. Ich habe da hier und hier schon einmal etwas zu [...]